A+ Waschmaschinen

Energieeffizienzklassen geben dem Verbraucher Auskunft darüber, wie viel Energie ein Haushaltsgerät durchschnittlich verbraucht. Die Europäische Union legt hierfür bestimmte Regelungen fest, um Geräte hinsichtlich ihres Verbrauchs vergleichbar zu machen. Bereits im Jahr 1989 trat die Verordnung der Effizienzklassen für Waschmaschinen in Kraft, die eine Einteilung in die Klassen A als beste Note bis hin zu G beinhaltete. Je niedriger der Energieverbrauch eines Gerätes, desto besser die Klasse. Hierbei wurden jeder Klasse ein Mindest- sowie ein Höchstwert des Energieeffizienzindexes zugeordnet. Da sich die Technik jedoch in rasantem Tempo weiterentwickelte, reichte die bisherige Einteilung der Klassen bald nicht mehr aus. Neue Waschmaschinen verbrauchten zunehmend weniger Energie und so wurde im Jahr 1994 zur besseren Differenzierbarkeit zusätzlich die Klasse A+ eingeführt. 2003 und zuletzt 2011 kamen die Klassen A++ beziehungsweise A+++ hinzu, dafür fielen die energieaufwendigen Klassen E bis G weg.

Die besten A+ Waschmaschinen unseres Vergleichs

Beko WML 61431 ME

Fazit: Tolle Waschmaschine bei Platzmangel. Gut geeignet ist die Maschine für Menschen mit empfindlicher Haut. Die extra Spülfunktion zeigt hier ihre Wirkung.

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Miele W 627 WPM

Fazit: Die Miele W 627 F WPM ist ein mobiler, extra leiser Toplader für beste Waschergebnisse.

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Siemens iQ300 WM14E164

Fazit: Eine mittelmäßige Waschmaschine von Siemens

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So wird der Energieeffizienzindex errechnet

Der Energieeffizienzindex wird berechnet, indem man den jährlichen Energieverbrauch des Gerätes mit dem jährlichen Energieverbrauch eines vorgegebenen Referenzgerätes in ein Verhältnis setzt. Hierbei ist unter anderem die maximale Füllmenge der Waschmaschine relevant. Diese muss neben der Energieeffizienzklasse und anderen wichtigen technischen Daten auf dem Energielabel-Etikett der Waschmaschine angegeben sein. Bei der Errechnung des Energieeffizienzindexes spielen ferner

  • die Programmdauer,
  • der Wasserverbrauch,
  • die Leistungsaufnahme im Off-Mode,
  • Luftschallemissionen
  • sowie die maximale Schleuderzahl eine Rolle.

Um die Berechnung ordnungsgemäß durchzuführen, wird von einer Quote von 220 Waschgängen pro Jahr ausgegangen, was in etwa drei bis vier pro Woche entspricht. Alle angegebenen Faktoren werden für das Waschprogramm „Baumwolle 60° C“ oder „Baumwolle 40 °C“ gemessen, um einen möglichst genauen Vergleich zu ermöglichen.

Die Effizienzklasse A+ in der Praxis

Anhand dieser Formeln wird errechnet, wie viel Energie die geprüfte Waschmaschine im Vergleich zu dem Referenzgerät jährlich weniger verbraucht.

  • Für die Effizienzklasse A+ liegt dieser Wert zwischen 52 und 59 Prozent und damit im oberen Drittel der besonders sparsamen Geräte.

Denn je höher die Effizienzklasse, desto niedriger der Energieverbrauch. Die errechneten Werte sind Durchschnittsangaben und basieren zum Teil nur auf Annahmen. Aus diesem Grund kann der tatsächliche Verbrauch individuell abweichen. Seit Anfang Dezember 2013 müssen Neugeräte mindestens die Klasse A+ vorweisen, die auf manchen Waschmaschinen auch als A-20 % bezeichnet wird. Dies hängt mit der Schleuderwirkklasse zusammen, die häufig als Alternative zur Energieeffizienzklasse angegeben wird. In diesem Fall bedeutet A-20 %, dass die Klasse A+ im Gegensatz zum Typ A 20 Prozent weniger Energie beim Schleudern verbraucht, die an dem Wasserrest nach dem Trockengang gemessen wird. Der Kauf eines höher klassifizierten Gerätes lohnt sich vorwiegend für Haushalte, in denen häufig gewaschen wird. Mit einer Waschmaschine der Effizienzklasse A+ erwerben Verbraucher ein noch erschwingliches und dennoch energieeffizientes Gerät.

Hinweis:
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