AEG Waschmaschinen

AEG, oder auch “Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft”, war einer der führenden Elektronikkonzerne der Welt. 1995 arbeiteten 11000 Mitarbeiter für AEG und erzielten dabei einen Umsatz von 2,5 Mrd. DM. Fragwürdigen Ruhm erlangte AEG auch als der hinter Krupp zweitgrößte Rüstungshersteller vor und während des Ersten Weltkrieges. Die Auflösung des Unternehmens wurde am 20.08.1996 bekannt gegeben. Die Daimler-Benz AG verleibt sich die AEG AG ein. Alle Waschmaschinen, die heute noch als AEG verkauft werden, werden in Wahrheit von der Electrolux AB hergestellt. Die “AB” ist die schwedische Form der Aktiengesellschaft und gleichzeitig die einzige Rechtsform einer Kapitalgesellschaft. Die Electrolux AB hatte 2011 insgesamt 52.916 Mitarbeiter und macht dabei einen Umsatz von 101,6 Mrd. Schwedischen Kronen.

AEG Waschmaschinen – Kaufempfehlungen

AEG Waschmaschinen mit besten Bewertungen! Nachfolgend die AEG Waschmaschinen, die von Nutzern am besten beurteilt wurden in Bezug auf ihre Eigenschaften und Preise.

Die AEG Waschmaschinen in unserem Vergleich

Ursprung des Erfolges war die Glühbirne

1883 erwarb der Gründer von AEG, Emil Rathenau, die Patentrechte an den Erfindungen Edisons zum Thema der Glühbirnen. Die zu dem Zweck gegründete Gesellschaft wurde noch im selben Jahr zur “Deutschen Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität” umbenannt. Bereits 1884 wurden die städtischen Elektrizitätswerke gegründet, wobei die Herstellung der technischen Ausrüstung und die Gründung auf die Edison-Gesellschaft zurückzuführen sind. AEG entwickelte den ersten Drehstrommotor. Damit konnte die flächendeckende Elektrifizierung Deutschlands beginnen und AEG erlangte so früh Reichtum.

Wieder erhältlich: Die AEG Waschmaschine

Der Untergang des Unternehmens hatte mehrere Faktoren. In den 1960er Jahren versuchte AEG in das Gebiet der Kernkraftwerkstechnik mit einzusteigen. Allerdings waren die Reaktoren, die AEG baute, fehlerhaft und konnten sich nicht durchsetzten. Außerdem wurden aus einigen anderen Großprojekten ebenfalls Verluste erwirtschaftet, so z. B. beim Bau der automatischen Gepäckförderanlage am Flughafen Frankfurt am Main. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Buchhaltung die Gewinne bzw. Verluste der einzelnen Tochterfirmen bzw. Sparten des Unternehmens miteinander verrechnete. Dadurch wurde ein effektives Handeln erschwert und die Firma als Ganzes musste 1982 einen Vergleich beantragen.

Trotz des schlussendlich gewährten Darlehens von 700 Millionen DM konnte die Firma nicht mehr saniert werden. 1985 wurde die gesamte Firma von der Daimler-Benz AG übernommen und unter alten Namen (AEG Aktiengesellschaft) weitergeführt. Die AEG Hausgeräte GmbH wurde schließlich 1994 an Electrolux verkauft. 2008 verkündete Electrolux, dass künftig alle Waschmaschinen wieder unter den Namen AEG verkauft werden.

Da nach der Schließung des AEG Werkes in Nürnberg fast alle Haushaltsgeräte von AEG in Polen, Ungarn oder in Italien gefertigt werden, könnte die Versorgung mit Ersatzteilen etwas schwieriger als bei deutschstämmigen Unternehmen sein. Hier allerdings kann die offizielle Serviceseite des Unternehmens überzeugen. Man kann nahezu alle Teile der Waschmaschine nachbestellen und gegebenenfalls einbauen bzw. einbauen lassen.

André Müller
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