Waschwirkungsklasse und Waschwirkungseffizienz

Vergleichssieger: Beko WMB 71643 PTE

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Waschwirkungsklasse

Um die Waschwirkungseffizienz von Waschmaschinen miteinander vergleichen zu können, gibt es die Einteilung in so genannte Waschwirkungsklassen. Mittels Einstufung in ein Index-System lässt sich die Waschwirkungsklasse genau eingrenzen. Der Waschwirkungsindex drückt aus, wie stark eine Maschine einer Verschmutzung zu Leibe rückt. Als Vergleich dient dazu immer die gewaschene Wäsche aus einer genormten Referenzmaschine. Die genormte Referenzmaschine wird mit dem Standardprogramm Baumwolle 60° zugrunde gelegt. Dabei wird die Reinigungskraft in Bezug auf Hautfett, Mineralöl, Rotwein, Blut sowie Kakao ermittelt, um die Hauptkomponenten zu nennen. Die Waschwirkungsklassen lassen sich in die Buchstaben A bis G einteilen. Der Buchstabe A definiert die beste und der Buchstabe G definiert die schlechteste Waschwirkung. In der Norm EN60456-A 11 sind alle technischen Rahmendaten niedergelegt, die den Vergleich erst möglich machen.

Die Einteilung der Waschwirkungsklassen

Die Einteilung von A bis G gibt darüber Auskunft, wie gut eine Waschmaschine arbeitet, ohne die Wäsche auszubleichen oder anzugreifen. Der Vergleich wird von neutralen Vergleichinstituten durchgeführt, sodass die Einteilung zuverlässig und sachlich ist. Im Zuge dieses Vergleichs wird nicht nur die Waschwirkungseffizienz überprüft, also die Reinheit einer Wäsche, sondern es wird auch festgestellt, ob die Kleidungsstücke einlaufen, ob sensible Stoffe ausbleichen oder Textilien anderweitig geschädigt werden.

Waschwirkungsklasse Waschwirkungsindex
A > 1,03
B 1,03 bis > 1,00
C 1,00 bis > 0,97
D 0,97 bis > 0,94
E 0,94 bis > 0,91
F 0,91 bis > 0,88
G bis 0,88 und darunter

Die Waschwirkungsklasse A weist einen Waschwirkungsindex von 1,03 auf. Das bedeutet, dass die Ergebnisse einen Tick besser sind, als die der Referenzmaschine. Alle Geräte, die mindestens einen Index von 1,03 haben, werden dieser Waschwirkungsklasse zugeordnet. In der Waschwirkungsklasse wie bewegen sich die Ergebnisse zwischen 1,03 und 1,0 und nehmen Klasse für Cluster weiter ab. In der schlechtesten Klasse, der Waschwirkungsklasse G erreicht der Waschwirkungsindex maximal einen Wert von 0,88.

Leider ist die Waschwirkungsklasse oder der Waschwirkungsindex nicht mehr auf Waschmaschinen abgebildet. Abgelöst wurde die Angabe der Waschwirkungsklasse durch das so genannte Energieeffizienz-Label. Eine Möglichkeit, um die Waschwirkung einer Waschmaschine vor dem Kauf zu überprüfen ist, sich darüber zu informieren, in wieweit die Ökodesign-Richtlinie eingehalten wurde. In der Ökodesign-Richtlinie steht verbindlich festgeschrieben, welche Waschwirkung in Bezug auf eine genormte Verschmutzung (Blut, Fett, Kaffee etc.) am Ende eines Waschprogramms erreicht werden muss. Im Zweifel sollte man die Herstellerseiten auf genauere Informationen überprüfen oder mit dem Händler sprechen. Entscheidet man sich für eine Waschmaschine einer niedrigen Waschwirkungsklasse, ist unter Umständen eine zweite Wäsche erforderlich, um die gewünschte Reinheit zu erreichen. Unterm Strich kostet das mehr Strom und auch mehr Wasser, die sich auf der monatlichen Haushaltsrechnung niederschlagen. Deshalb ist es auf Dauer sinnvoll, eine Waschmaschine mit einer hohen Waschwirkungseffizienz in der Kategorie A zu wählen.

Wie Tenside die Waschkraft verändern

Die Zugabe von Reinigungsprodukten verändert die Waschwirkung von Wasser. Die Erklärung dafür liegt im Aufbau von Seifenmolekülen und ihren Auswirkungen auf die Wasserspannung.

Ein praktisches Beispiel ist der Wasserglas-Vergleich: Wenn man ein Glas mit Wasser füllt, lässt es sich ein Stückchen über den Rand hinaus füllen, an der Oberfläche entsteht eine Wölbung nach oben. Die Oberflächenspannung macht´s möglich, also die Anziehungskraft zwischen den einzelnen Wassermolekülen. Fügt man nun einen Tropfen flüssige Waschseife hinzu, ist die Spannung zerstört und das Wasser fließt über den Rand hinab. Die Wechselwirkung zwischen den Wassermolekülen ist aufgehoben und das Wasser ist jetzt in einem Zustand, in dem sich andere Moleküle, z.B. Schmutzmoleküle anlagern können. In Bezug auf die Waschkraft heißt das: Wenn Fett, Öl, Eiweiß, Farbe, Blut oder Kaffee im Spiel sind, reicht das reine Wasser zur Schmutzlösung nicht mehr aus. Die Tenside im Waschmittel verändern die Eigenschaften des Wassers so, dass sie z. B. fetthaltigen Schmutz lösen und anziehen, bevor sie ihn abtransportieren. Solange es sich bei dem Schmutz um Salz oder Zucker handelt, könnte theoretisch auch ohne Waschmittel gewaschen werden, weil es sich um wasserlösliche Bestandteile handelt, die sich ohne weiteres Zutun durch reines Wasser entfernen lassen würden.

Technische Finessen zur Steigerung der Wäschereinheit

Um eine gründliches und porentief reines Waschergebnis zu erreichen, entwickeln die Hersteller unterschiedliche Technologien. So gibt es Waschmaschinen, die dem Wasser zunächst Waschmittel und/oder Weichspüler hinzugeben, bevor das Gemisch auf die Wäsche gesprüht wird. Damit werden nicht nur die Reinigungsprodukte optimal im Wasser gelöst, sondern sie dringen auf tiefer in das Gewebe ein, sodass sie eine bessere Waschwirkung entfalten können.

Auch die Technologie, bei der die Zugabe des Wassers kontinuierlich und gleichmäßig über die gesamte Ladung hinweg erfolgt, verspricht bessere Reinigungsergebnisse. Allerdings darf dabei nicht vernachlässigt werden, dass sensible Gewebe auch mit besonderer Sorgfalt behandelt werden sollten. Hintergrund ist, dass zum Beispiel Wolle, Kaschmir oder Seide gereinigt, aber nicht überstrapaziert werden dürfen. Feine Sensoren nehmen den Zustand der Wäsche auf und regulieren in Hinblick auf die Füllung, auf die Temperatur und auf den Wasserzulauf die gewählten Programme so, dass das bestmögliche Waschergebnis erreicht wird.

Was der Verbraucher tun kann, um ein gutes Reinigungsergebnis zu erzielen

Auch der Verbraucher selbst kann in gewissem Maße Einfluss auf die Waschwirkung nehmen. Unter anderem ist es von Bedeutung, welches Waschmittel eingesetzt wird, wie der Härtegrad des Wassers ist und welche Einstellungen die Maschine hat. Hier empfiehlt es sich, sich in Ruhe mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen und zu überprüfen, inwieweit man als Nutzer einer Waschmaschine dazu beitragen kann, das Reinigungsergebnis zu optimieren.

Hinweis:
Die vorliegenden dargestellten Produktvergleiche beruhen auf der Sammlung von Produktdaten als auch Aggregation von externen Bewertungen, Testberichten, Kunden- und Expertenmeinungen. Nur bei Betrachtung all dieser Daten ist eine halbwegs objektive Beurteilung der Produkteingeschaften unserer Meinung möglich. Ähnlichkeiten zu anderen Vergleichen oder Tests sind rein zufällig. Wir haben die in unseren Vergleichen dargestellen Produkte explizit nicht selbst getestet. waschmaschinentest.net ist ein reines Ratgeber-Portal. Wir empfehlen dringend, die Produkte auf den Herstellerseiten nochmals genauestens anzuschauen, ob sie dieselben Eigenschaften aufweisen wie in unserem Vergleich, da sich Änderungen bei den Herstellern ergeben haben können bzw. von unserer Seite ein Irrtum vorliegen kann. Für eventuelle Schäden, die sich durch die Diskrepanz zwischen unseren Produktbeschreibungen und Eigenschaftsbeschreibungen und den tatsächlichen Eigenschaften des gekauften Artikels auf fremden Internetseiten (wie unserem Partner Amazon.de) ergeben, haften wir ausdrücklich nicht.

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